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| Was ist die Pflegepflichtversicherung? |
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Über 2 000 000 (Quelle Statistisches Bundesamt, Pflegestatistik 1999) Menschen sind in Deutschland zur Zeit pflegebedürftig, die gesetzliche Pflegeversicherung bietethäufig nicht genügend Leistungen um im Leistungsfall ausreichend versichert zu sein. So schwankt die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung je nach Pflegestufe und Pflegeart von 205 Euro im Monat bis zu 1918 Euro im Monat bei besonderen Härtefällen. Ein Pflegeheimplatz kostet jedoch zwischen bis zu 3500 Euro im Monat – ähnlich teuer ist die häusliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst. Somit entstehen häufig Restkosten bis zu 1600 Euro und mehr, die durch eine private Pflegeversicherung geschlossen werden sollten.
Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung deckt also nur einen Teil der durch die Pflegebedürftigkeit entstehenden Kosten ab. Um trotzdem finanzielle Sicherheit zu haben, bieten zahlreiche Versicherungsunternehmen die Möglichkeit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung, die diese Lücke schließen soll.
Bedenken Sie:
Sollten die Leistungen der Pflegekasse, die Rente und das eigene Vermögen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Pflegekosten zu bezahlen, dann springt das Sozialamt ein. Im Zweifelsfall wird dann geprüft, ob und wie von den Kindern der Leistungsempfängern Unterstützung eingefordert werden kann. Denn grundsätzlich sind die Kinder verpflichtet, ihren Eltern in einer finanziellen Notlage zu helfen und bevor es Hilfe vom Sozialamt gibt, müssen Pflegebedürftige und deren unterhaltspflichtige Angehörigen, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse offen legen. Eine private Pflegezusatzversicherung hilft, dies zu vermeiden |
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